Fang nie an aufzuhören...

...hör nie auf anzufangen. Cicero

Ich habe definitiv zu den Menschen gehört, denen es schwerfällt Nein zu sagen.

Und zu denen, die es allen Recht machen wollen. Mittlerweile bin ich einfach gerne ich, echt eben.

Schulzeit. Ist wirklich nicht meine Zeit gewesen. Weder war ich außergewöhnlich gut, noch hatte ich besonders viele Freunde. Meine Leistungen waren durchschnittlich, ausreichend um den Abschluss der 10. Klasse zu schaffen.

Abitur. Nicht noch mehr Schule.

Ausbildung. Nur was? Also freiwilliges soziales Jahr beim DRK. Immerhin konnte ich mir somit das Geld zusammen sparen für meinen Führerschein und alte Freundschaften aus der Grundschulzeit wieder zusammen wachsen lassen. Bis heute …;)

Und was jetzt? Ich bin nach Wismar gezogen, hatte meine erste WG und die Ausbildung, die ich dort gemacht hatte, nach einem Jahr abgebrochen. Zurück in die Heimat, Rostock. 3 Jahre büffeln, Praktika absolvieren um staatl. Anerkannte Physiotherapeutin zu werden.

Rostock

Hier bin ich Arbeitsmarkt! Jung und unerfahren. Ich arbeitete in der Praxis meiner Mutter mit, bis ich eine feste Stelle an der Universitätsklinik Rostock bekommen habe. In der Kinderklinik. 4 Jahre. 2 Jobs. Von 7 – 19Uhr, manchmal auch 20Uhr. Nebenbei Weiterbildungen. Jahr für Jahr. Mein Beruf wurde zu meinem Alltag und ich liebe den Job mit den Kindern. Ich habe meinen Hund von meinen Eltern zu mir geholt und habe den Job in der Praxis aufgegeben. Nur noch bei der Uni arbeiten, reicht. Seitdem habe ich gemerkt, dass Workaholic nicht meine Bestimmung ist. Mir ist die Zeit mit meinen Patienten wichtig, aber mir ist es wichtiger auch meine Energie so zu verwalten, dass ich für andere da sein kann. Das geht nicht, in dem ich von morgens bis abends acker und mich dabei vergesse. Also danke kleine Yessie, Hunde öffnen einem öfter die Augen.

Ich falle. Raus aus der Pädiatrie, wurde ich in die Strahlenklinik versetzt. Ich habe mich durch weitere Abteilungen von der Orthopädie über die Dermatologie bis in die Unfallchirurgie gearbeitet. Immer in der Hoffnung zurück in die Pädiatrie zu kommen. Ich bin an emotionale Grenzen gestoßen, habe mich leiten lassen, mich verliebt und bin gefallen. So tief, dass ich das Gefühl hatte stehen zu bleiben. Ich hatte den Alltag für mich. Ohne meine treue Seele. Yessie ist eingeschlafen. Nachmittags habe ich Hunde von Freunden und Bekannten betreut. Habe gelernt auf mich zu achten und bin endlich wieder zu mir gekommen. Nach 2 Jahren habe ich beschlossen ein Fernstudium zu absolvieren. Hundeverhaltensberaterin. Pipacs, meine Hündin, ist bei mir eingezogen und es fing eine sehr interessante Zeit an.

Auf Arbeit übte ich mich in Geduld, Nachsicht und Dinge nicht auf meine Person zu beziehen. Meine Empathie weigerte sich allerdings strikt nach dem Standard zu arbeiten und ich nahm mir die Zeit Vertrauen aufbauen zu können. Auch zu mir selbst. Meine Hündin Pipacs hat mich tatkräftig unterstützt, mich wach zu rütteln und mir bewusst zu machen, worauf es ankommt. ;)

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mir eingestand, dass sich diese Arbeitswelt für mich zu schnell, unecht und widersprüchlich dreht. Es dauerte noch ein paar weitere Monate, bis ich den Mut fasste, meinen Traum umzusetzen. Und dann kamen ganz viele Dinge zusammen, die mir klar gemacht haben, dass ich damit nicht mehr warten möchte.

Ich möchte den Trubel gegen Ruhe tauschen. Wecker klingeln gegen Sonnenstrahlen, die mich munter machen. Ich möchte den Druck zu müssen, etwas zu beweisen und zu schaffen in „ich möchte gerne“- Momente, „ich bin, wie ich bin gut genug“- Ansichten und „das, was ich geschafft habe ist schon richtig viel“- Aussagen umwandeln. Damit ich authentisch ( von gr. αὐθεντικός authentikós „echt“; spätlateinisch authenticus „verbürgt, zuverlässig“, bedeutet Echtheit im Sinne von „als Original befunden“.) bleibe und auch ein Stück weit noch werde. _Da ich dafür bekannt bin, die Dinge sehr gerne selber in die Hand zu nehmen(Erziehung) habe ich nun doch kurzerhand meinen Job

...hör nie auf anzufangen. Cicero

Ich habe definitiv zu den Menschen gehört, denen es schwerfällt Nein zu sagen.

Und zu denen, die es allen Recht machen wollen. Mittlerweile bin ich einfach gerne ich, echt eben.

Schulzeit. Ist wirklich nicht meine Zeit gewesen. Weder war ich außergewöhnlich gut, noch hatte ich besonders viele Freunde. Meine Leistungen waren durchschnittlich, ausreichend um den Abschluss der 10. Klasse zu schaffen.

Abitur. Nicht noch mehr Schule.

Ausbildung. Nur was? Also freiwilliges soziales Jahr beim DRK. Immerhin konnte ich mir somit das Geld zusammen sparen für meinen Führerschein und alte Freundschaften aus der Grundschulzeit wieder zusammen wachsen lassen. Bis heute …;)

Und was jetzt? Ich bin nach Wismar gezogen, hatte meine erste WG und die Ausbildung, die ich dort gemacht hatte, nach einem Jahr abgebrochen. Zurück in die Heimat, Rostock. 3 Jahre büffeln, Praktika absolvieren um staatl. Anerkannte Physiotherapeutin zu werden.

Rostock

Hier bin ich Arbeitsmarkt! Jung und unerfahren. Ich arbeitete in der Praxis meiner Mutter mit, bis ich eine feste Stelle an der Universitätsklinik Rostock bekommen habe. In der Kinderklinik. 4 Jahre. 2 Jobs. Von 7 – 19Uhr, manchmal auch 20Uhr. Nebenbei Weiterbildungen. Jahr für Jahr. Mein Beruf wurde zu meinem Alltag und ich liebe den Job mit den Kindern. Ich habe meinen Hund von meinen Eltern zu mir geholt und habe den Job in der Praxis aufgegeben. Nur noch bei der Uni arbeiten, reicht. Seitdem habe ich gemerkt, dass Workaholic nicht meine Bestimmung ist. Mir ist die Zeit mit meinen Patienten wichtig, aber mir ist es wichtiger auch meine Energie so zu verwalten, dass ich für andere da sein kann. Das geht nicht, in dem ich von morgens bis abends acker und mich dabei vergesse. Also danke kleine Yessie, Hunde öffnen einem öfter die Augen.

Ich falle. Raus aus der Pädiatrie, wurde ich in die Strahlenklinik versetzt. Ich habe mich durch weitere Abteilungen von der Orthopädie über die Dermatologie bis in die Unfallchirurgie gearbeitet. Immer in der Hoffnung zurück in die Pädiatrie zu kommen. Ich bin an emotionale Grenzen gestoßen, habe mich leiten lassen, mich verliebt und bin gefallen. So tief, dass ich das Gefühl hatte stehen zu bleiben. Ich hatte den Alltag für mich. Ohne meine treue Seele. Yessie ist eingeschlafen. Nachmittags habe ich Hunde von Freunden und Bekannten betreut. Habe gelernt auf mich zu achten und bin endlich wieder zu mir gekommen. Nach 2 Jahren habe ich beschlossen ein Fernstudium zu absolvieren. Hundeverhaltensberaterin. Pipacs, meine Hündin, ist bei mir eingezogen und es fing eine sehr interessante Zeit an.

Auf Arbeit übte ich mich in Geduld, Nachsicht und Dinge nicht auf meine Person zu beziehen. Meine Empathie weigerte sich allerdings strikt nach dem Standard zu arbeiten und ich nahm mir die Zeit Vertrauen aufbauen zu können. Auch zu mir selbst. Meine Hündin Pipacs hat mich tatkräftig unterstützt, mich wach zu rütteln und mir bewusst zu machen, worauf es ankommt. ;)

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mir eingestand, dass sich diese Arbeitswelt für mich zu schnell, unecht und widersprüchlich dreht. Es dauerte noch ein paar weitere Monate, bis ich den Mut fasste, meinen Traum umzusetzen. Und dann kamen ganz viele Dinge zusammen, die mir klar gemacht haben, dass ich damit nicht mehr warten möchte.

Ich möchte den Trubel gegen Ruhe tauschen. Wecker klingeln gegen Sonnenstrahlen, die mich munter machen. Ich möchte den Druck zu müssen, etwas zu beweisen und zu schaffen in „ich möchte gerne“- Momente, „ich bin, wie ich bin gut genug“- Ansichten und „das, was ich geschafft habe ist schon richtig viel“- Aussagen umwandeln. Damit ich authentisch ( von gr. αὐθεντικός authentikós „echt“; spätlateinisch authenticus „verbürgt, zuverlässig“, bedeutet Echtheit im Sinne von „als Original befunden“.) bleibe und auch ein Stück weit noch werde. Da ich dafür bekannt bin, die Dinge sehr gerne selber in die Hand zu nehmen(Erziehung) habe ich nun doch kurzerhand meinen Job gekündigt.

wiese

...hör nie auf anzufangen. Cicero

Ich habe definitiv zu den Menschen gehört, denen es schwerfällt Nein zu sagen.

Und zu denen, die es allen Recht machen wollen. Mittlerweile bin ich einfach gerne ich, echt eben.

Schulzeit. Ist wirklich nicht meine Zeit gewesen. Weder war ich außergewöhnlich gut, noch hatte ich besonders viele Freunde. Meine Leistungen waren durchschnittlich, ausreichend um den Abschluss der 10. Klasse zu schaffen.

Abitur. Nicht noch mehr Schule.

Ausbildung. Nur was? Also freiwilliges soziales Jahr beim DRK. Immerhin konnte ich mir somit das Geld zusammen sparen für meinen Führerschein und alte Freundschaften aus der Grundschulzeit wieder zusammen wachsen lassen. Bis heute …;)

Und was jetzt? Ich bin nach Wismar gezogen, hatte meine erste WG und die Ausbildung, die ich dort gemacht hatte, nach einem Jahr abgebrochen.

Zurück in die Heimat, Rostock. 3 Jahre büffeln, Praktika absolvieren um staatl. Anerkannte Physiotherapeutin zu werden.

Rostock

Hier bin ich Arbeitsmarkt! Jung und unerfahren. Ich arbeitete in der Praxis meiner Mutter mit, bis ich eine feste Stelle an der Universitätsklinik Rostock bekommen habe. In der Kinderklinik. 4 Jahre. 2 Jobs. Von 7 – 19Uhr, manchmal auch 20Uhr. Nebenbei Weiterbildungen. Jahr für Jahr. Mein Beruf wurde zu meinem Alltag und ich liebe den Job mit den Kindern.

Ich habe meinen Hund von meinen Eltern zu mir geholt und habe den Job in der Praxis aufgegeben. Nur noch bei der Uni arbeiten, reicht.

Seitdem habe ich gemerkt, dass Workaholic nicht meine Bestimmung ist.

Mir ist die Zeit mit meinen Patienten wichtig, aber mir ist es wichtiger auch meine Energie so zu verwalten, dass ich für andere da sein kann. Das geht nicht, in dem ich von morgens bis abends acker und mich dabei vergesse.

Also danke kleine Yessie, Hunde öffnen einem öfter die Augen.

Ich falle. Raus aus der Pädiatrie, wurde ich in die Strahlenklinik versetzt. Ich habe mich durch weitere Abteilungen von der Orthopädie über die Dermatologie bis in die Unfallchirurgie gearbeitet. Immer in der Hoffnung zurück in die Pädiatrie zu kommen. Ich bin an emotionale Grenzen gestoßen, habe mich leiten lassen, mich verliebt und bin gefallen. So tief, dass ich das Gefühl hatte stehen zu bleiben. Ich hatte den Alltag für mich. Ohne meine treue Seele. Yessie ist eingeschlafen. Nachmittags habe ich Hunde von Freunden und Bekannten betreut. Habe gelernt auf mich zu achten und bin endlich wieder zu mir gekommen. Nach 2 Jahren habe ich beschlossen ein Fernstudium zu absolvieren. Hundeverhaltensberaterin. Pipacs, meine Hündin, ist bei mir eingezogen und es fing eine sehr interessante Zeit an.

Auf Arbeit übte ich mich in Geduld, Nachsicht und Dinge nicht auf meine Person zu beziehen. Meine Empathie weigerte sich allerdings strikt nach dem Standard zu arbeiten und ich nahm mir die Zeit Vertrauen aufbauen zu können. Auch zu mir selbst.

Meine Hündin Pipacs hat mich tatkräftig unterstützt, mich wach zu rütteln und mir bewusst zu machen, worauf es ankommt. ;)

Es hat eine Weile gedauert, bis ich mir eingestand, dass sich diese Arbeitswelt für mich zu schnell, unecht und widersprüchlich dreht. Es dauerte noch ein paar weitere Monate, bis ich den Mut fasste, meinen Traum umzusetzen. Und dann kamen ganz viele Dinge zusammen, die mir klar gemacht haben, dass ich damit nicht mehr warten möchte. gekündigt._

wiese

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